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Der `!Two Power Standard`! (dt. „Zweimächtestandard“) war die zentrale `F33f`_`[Maxime`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Maxime]`_`f der `F33f`_`[britischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vereinigtes_Königreich_von_Großbritannien_und_Irland]`_`f Flottenrüstung in der Zeit von 1889 bis zum `F33f`_`[Ersten Weltkrieg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erster_Weltkrieg]`_`f, der zufolge die `F33f`_`[britische Marine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Britische_Marine]`_`f als stärkste Marine der Welt immer mindestens so stark sein sollte wie die zweitstärkste und die drittstärkste Marine zusammen.
Der `*Two Power Standard`* ist eine Lehre aus den Kriegen gegen `F33f`_`[Frankreich`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Frankreich]`_`f und `F33f`_`[Spanien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Spanien]`_`f im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert. Zusammen waren die Flotten Frankreichs und Spaniens der `F33f`_`[Royal Navy`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Britische_Marine]`_`f zumindest zahlenmäßig überlegen gewesen. Die `F33f`_`[Admiralität`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Admiralität_(Vereinigtes_Königreich)]`_`f folgte daher der Auffassung, das Vereinigte Königreich müsse imstande sein, auch nach einem verlustreichen Krieg gegen einen Bund von zwei großen Seemächten immer noch eine dritte und nötigenfalls auch vierte `F33f`_`[Seemacht`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Seemacht]`_`f in Schach zu halten.
Der `*Two Power Standard`* wurde bereits 1817 von Lord Casterleigh formuliert,`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f] aber erst mit dem `F33f`_`[Marinegesetz (Naval Defence Act)`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Naval_Defence_Act_1889]`_`f auch rechtlich verankert. Es wurde 1889 dem `F33f`_`[Unterhaus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=House_of_Commons_(Vereinigtes_Königreich)]`_`f vorgelegt und mit den Stimmen der `F33f`_`[Konservativen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Conservative_Party]`_`f verabschiedet. Urheber des Gesetzes war `F33f`_`[Lord Hamilton`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Lord_George_Hamilton]`_`f, der Marineminister der zweiten Regierung `F33f`_`[Lord Salisburys`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Robert_Gascoyne-Cecil,_3._Marquess_of_Salisbury]`_`f.
Die Politik des `*Two Power Standard`* wurde – trotz verbaler Kritik von den sogenannten „Radikalliberalen“ innerhalb der `F33f`_`[Liberal Party`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liberal_Party]`_`f und der linken Presse – im Wesentlichen von allen britischen Regierungen zwischen 1889 und 1914 fortgeführt. Dies erfolgte auch vor dem Hintergrund der sich rapide beschleunigenden `F33f`_`[deutschen Flottenrüstung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutsch-Britisches_Flottenwettrüsten]`_`f seit 1899/1900 (siehe `F33f`_`[Flottengesetze`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flottengesetze]`_`f) und des `F33f`_`[Französisch-Russischen Bündnisses`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zweiverband]`_`f seit 1892.
In der Realität gelang es der Royal Navy zu keinem Zeitpunkt, den `*Two Power Standard`* auch tatsächlich zu erreichen. Infolge der finanziellen Belastungen des `F33f`_`[Ersten Weltkrieges`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Erster_Weltkrieg]`_`f und der ausgedehnten Bauprogramme der `F33f`_`[Vereinigten Staaten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=USA]`_`f und `F33f`_`[Japans`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Japanisches_Kaiserreich]`_`f musste das Vereinigte Königreich den Gedanken des Zweimächtestandards nach 1918 aufgeben und insbesondere den `F33f`_`[Vereinigten Staaten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vereinigte_Staaten_von_Amerika]`_`f Gleichrangigkeit in maritimen Rüstungsfragen einräumen. Der 1922 unterzeichnete `F33f`_`[Flottenvertrag von Washington`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Washingtoner_Flottenkonferenz]`_`f markierte schließlich auch `F33f`_`[pro forma`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pro_forma]`_`f das Ende des `*Two Power Standard`*.
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Roger Parkinson: The late Victorian Navy : the pre-dreadnought era and the origins of the First World War. Boydell Press, Woodbridge, UK 2008, ISBN 978-1-84615-653-3, S. 6.
`c`F0af`_`[↑ Back to top`#top]`_`f`a